Kunz führt FWG ins Jubiläumsjahr
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Ehringshausen-Dillheim. Vorstandwahlen und Berichte aus Fraktion und Vorstand haben die Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Ehringshausen geprägt. Die Mitglieder waren hierzu am Freitagabend im Gasthaus „Dillblick“ zusammen gekommen.
In geheimer Wahl haben sie den Vorsitzenden Hans-Jürgen Kunz und seine beiden Stellvertreter Hartmut Hubert und Karl-Heinz Eckhardt bestätigt. Kassierer Michael Hardt wollte nach 18 Jahren im Vorstand nicht erneut kandidieren. Seine Funktion übernimmt Dominic Franz. Schriftführer bleibt Gerhard Schmidt, als 2. Schriftführerin übernimmt Karina Franz. Eva Schlagbaum-Breunig, Timo Gröf und David Janfrüchte komplettieren als Beisitzer den Vorstand.
Vorstand der FWG (v.l.) sind Hartmut Hubert, Dominic und Karina Franz,
Gerhard Schmidt, Karl-Heinz Eckhardt und Hans-Jürgen Kunz
Kunz berichtete von sieben Fraktionssitzungen seit der letzten Versammlung. Als neue ständige Tagungsordnungspunkte habe man Berichte aus den Ortsbeiräten und den Arbeitsgruppen der Initiative „Ehringshäuser Dialog für eine nachhaltige Entwicklung“ aufgenommen. Man möchte mit diesen Gruppen in einen stärkeren Dialog treten. Seit der letzten Kommunalwahl gäbe es in der Gemeindevertretung keine festen Kooperationen mehr. Bisher hätten sich daraus keine Nachteile ergeben. Die Beschlüsse würden einstimmig oder mit wechselnden Mehrheiten gefasst. Als Herausforderung für das laufende Jahr nennt Kunz die Umsetzung der geplanten Investitionsmaßnahmen, die Schaffung eines Einkaufszentrums, die Unterbringung von Flüchtlingen sowie die Besetzung der offenen Stellen in der Verwaltung und den Kindergärten.
Hans-Jürgen Kunz (r.) bleibt Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft
Hubert ergänzte, dass die Mitgliederzahl des Vereins mit 47 weiterhin leicht rückläufig sei. Bei zwei Sterbefällen konnten keine neuen Mitglieder gewonnen werden.
In diesem Jahr möchte die FWG ihr 50. Jubiläum feiern. Dazu soll es am 24. Juni ein buntes Programm in der Volkshalle geben, zu dem Mitglieder, Politik und Ortsvereine eingeladen sind. Außerdem möchte man eine Ruhebank für Wanderer stiften. Sie soll in den kommenden Wochen am „Köhlerweg“ aufgestellt werden und einen Blick auf das Lemptal bieten.
Kontakt und weitere Informationen: www.fwg-ehringshausen.de
Jahreshauptversammlung 2021
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Vorstandwahlen, Ehrungen langjähriger Mitglieder und ein Rückblick auf das vergangene Jahr haben die Jahreshauptversammlung der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Ehringshausen geprägt. Hierzu war man am Samstagabend im Gasthaus „Dillblick“ zusammen gekommen.
In geheimer Wahl haben die Mitglieder mit einstimmigen Ergebnissen den geschäftsführenden Vorstand für zwei weitere Jahre bestätigt. Vorsitzender bleibt Hans-Jürgen Kunz. Seine beiden Stellvertreter sind Hartmut Hubert und Karl-Heinz Eckhardt. Michael Hardt bleibt Kassierer. Als Schriftführer fungiert Gerhardt Schmidt, zweiter Schriftführer ist Dominic Franz. Timo Gröf und Karina Franz bleiben Beisitzer. Neue Beisitzer sind David Janfrüchte und Eva Schlagbaum-Breunig.
Der neu gewählte Vorstand: (von links nach rechts) Hartmut Hubert (2. Vorsitzender), Timo Gröf (Beisitzer), David Janfrüchte (Beisitzer), Eva Schlagbaum-Breunig (Beisitzerin), Michael Hardt (Kassenwart), Dominic Franz (2. Schriftführer), Karina Franz (Beisitzerin), Gerhard Schmidt (1. Schriftführer) und Hans-Jürgen Kunz (1. Vorsitzender)
Kunz und Hubert ehrten Erich Kuhlmann, Michael Hardt und Eckehardt Rambalsky (in Abwesenheit) für 25-jährige Mitgliedschaft.
Ehrung Michael Hardt und Erich Kuhlmann
In seinem Jahresbericht ging Kunz darauf ein, wie das Coronavirus sich auf die Arbeit der Fraktion und der Gemeindegremien auswirkte. Einzelne Fraktionssitzungen wurden als nicht-öffentliche Videokonferenz durchgeführt. Deshalb konnten Bürger, die sonst zu den Fraktionssitzungen eingeladen sind, daran nicht teilnehmen. Man beschäftigte sich mit Baugebieten, Kindergartenbeiträgen und Maßnahmen für den Umwelt- und Klimaschutz. In der Diskussion zu den Straßenbeiträgen konnte sich die FWG mit der Abschaffung durchsetzen. Die zur Gegenfinanzierung vorgeschlagene maßvolle Erhöhung der Grundsteuer fand hingegen keine Mehrheit. Bei der Kommunalwahl erhielt die FWG 23,5% der Stimmen. Das ergab sieben Mandate in der Gemeindevertretung (bisher acht). Die Kooperation mit der SPD wurde nach entsprechenden Sondierungsgesprächen nicht fortgesetzt. „Eine Zusammenarbeit in dieser Form macht nur dann Sinn, wenn sich neben der Übereinstimmung in Sachfragen eine breite Mehrheit beider Fraktionen dafür ausspricht. Steht die Besetzung von Posten im Vordergrund, ist uns dies zu wenig.“, sagte Kunz zu der Entscheidung.
In seinem Ausblick ging Kunz darauf ein, dass die Kommunikation der Fraktion mit den Ortsbeiräten und Arbeitsgruppen intensiviert werden soll. Maßnahmen für den Klimaschutz, den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, insbesondere in den Bereichen Brandschutz und Abwasser, sowie die Digitalisierung der Verwaltung werden aus Sicht von Kunz die kommenden Jahre prägen.
Armin Herr ist 40 Jahre in der FWG
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Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Ehringshausen hat am Freitagabend im Rahmen der Jahreshauptversammlung Bilanz gezogen.
Im Gasthaus Wahl berichtete der Vorsitzende Hans-Jürgens Kunz über die Arbeit der acht Gemeindevertreter. Sie trafen sich im vergangenen Jahr zu 10 Fraktionssitzungen, um die Beschlüsse für die Gemeindevertretung zu beraten. Kunz unterstrich, dass zu den Sitzungen öffentlich eingeladen wird und sich auch Nicht-Mitglieder einbringen können. Auch wünscht er sich, dass mehr Mitglieder aus den Ortsbeiräten an den Sitzungen teilnehmen.
Viel Zeit brachte die Fraktion für die Diskussion zu den Straßenbeiträgen auf. Die FWG hatte im letzten Jahr deren Abschaffung und Umlage auf die Grundsteuer gefordert. Die Meinungen der anderen Parteien lagen hierzu anfangs auseinander. Letztlich schloss die SPD sich dem Antrag der FWG an. Ein Jahr nach Einbringung des Antrags wurde die Abschaffung beschlossen. Kunz ging auch auf die Beratungen zum Bau einer Kindertagesstätte im Neubaugebiet „Zehnetfrei“ ein. Die Antragsfristen für Bundesmittel erforderten sehr kurzfristige Entscheidungen, was Kunz kritisierte. Die Verabschiedung eines ausgeglichenen Haushalts erwies sich aufgrund rückläufiger Gewerbesteuereinnahmen als Herausforderung. Weitere Themen waren die Beschlüsse zu den Baugebieten „Chattenhöhe“ und „Zehnetfrei“ sowie die Zukunft der Ortsteilwehren.
Mit Blick auf die Kommunalwahl im Jahr 2021 sehe man gute Chancen, insbesondere die Leute zu erreichen, die „von der großen Politik enttäuscht“ seien. Der Fokus müsse für die FWG darauf liegen mehr junge Leute und Frauen für die Kommunalpolitik zu gewinnen.
Hans-Jürgen Kunz (links) und Hartmut Hubert (rechts) ehren Armin Herr
Armin Herr erhielt eine Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft. Im Alter von 22 Jahren stellte sich Herr erstmals für die Wahl zum Ortsbeirat in Dreisbach auf und ist seitdem dabei. Seit 2016 ist er dort Ortsvorsteher.
Als neue Beisitzerin wählte die Versammlung Karina Franz, die auf Jasmin Kuhlmann folgt. Kassenprüfer ist Martin Schweitzer.
(v. l.) 2. Vorsitzender Hartmut Hubert, Karina Franz, Armin Herr, 1. Vorsitzender Hans-Jürgen Kunz
Freie Wähler fordern Abschaffung der Straßenbeiträge
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Einstimmiges Votum im Rahmen der Jahreshauptversammlung / Vorstand bestätigt
Die FWG-Fraktion hat für die kommende Sitzung der Gemeindevertretung einen Antrag zur Abschaffung der Straßenbeiträge bei grundhaften Sanierungen eingebracht. Der Vorsitzende und Fraktions-Chef Hans-Jürgen Kunz erläuterte den Antrag auf der Jahreshauptversammlung ausführlich.
„In der Fraktion und unter unseren Mitgliedern herrscht Einigkeit darüber, dass unser Antrag die richtige Lösung in der Debatte um die Straßenbeiträge ist“, sagte Kunz, nachdem die anwesenden Mitglieder den Antrag einstimmig unterstützten. Alles beim Alten zu belassen sei keine Alternative, da die große Belastung Einzelner von vielen Bürgern nicht mehr zu schultern sei. Auch die wiederkehrenden Beiträge seien wegen des hohen Verwaltungsaufwandes bei der Einführung und Umsetzung, nach Meinung der Fraktion, nicht der richtige Weg.
Klare Meinung, klarer Auftrag
Zur Frage der Gegenfinanzierung kann Kunz sich verschiedene Modelle vorstellen. Es sei jedoch zunächst ein Auftrag an die Verwaltung, bei der Aufstellung der Haushalte zu prüfen, ob Straßenbaumaßnahmen aus den laufenden Einnahmen oder aus Einsparungen finanziert werden können. „Wir schließen nichts aus, auch eine moderate Erhöhung der Grundsteuer ist für die Freien Wähler vorstellbar“, sagte Kunz.
Die FWG hat den Antrag für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung am 21. März eingereicht. Findet der Antrag eine Mehrheit, ist mit einer Entscheidung bis spätestens zur Sitzung im Juni zu rechnen.
In seinem Ausblick für das kommende Jahr hob der Fraktions-Chef als Ziel hervor, die an der Sache und den Menschen orientierte Politik fortzusetzen. Der Bürgerwille müsse im Auge behalten und die Gemeinde langfristig vorangebracht werden. Hierzu wünsche er sich aber auch größeres Interesse und Beteiligung der Bürger an der Kommunalpolitik. Im Nachbarland Frankreich könne man derzeit beobachten, wie mangelhafte Kommunikation zu gewaltsamen Protesten führe. Wenn Bürger aktiver mitredeten, hätten sogenannte „Gelbwesten“ erst gar keine Grundlage.
Hartmut Hubert und Michael Hardt berichteten über die Aktivitäten und die Kassenlage des Vereins. In der Struktur sind die Freien Wähler Ehringshausen alterslastig. Der Fokus müsse daher auf die Gewinnung jüngerer Mitglieder gerichtet werden.
Kunz weiter Vorsitzender
Bei den abschließenden Wahlen wurden die Vorstandsmitglieder einstimmig bestätigt. Hans-Jürgen Kunz bleibt weiter Vorsitzender des Vereins, seine Vertreter bleiben Hartmut Hubert und Karl-Heinz Eckhardt. Als Schriftführer fungieren Gerhard Schmidt und Dominic Franz. Beisitzer sind Timo Gröf, Werner Krause und Hannelie Obitz. Als neue Beisitzerin wählte die Versammlung Jasmin Kuhlmann. Erstmals sind damit zwei Frauen im Vorstand der FWG.
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Gerhard Schmidt, Werner Krause, Hans-Jürgen Kunz, Dominic Franz und Jasmin Kuhlmann..
Freie Wähler besichtigen Schloss in Braunfels
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Abseits der Kommunalpolitik treffen sich die Freien Wähler einmal im Jahr mit ihren Familien zu einer Veranstaltung. Im Wechsel mit einer Grillfeier findet eine Fahrt in die Umgebung von Ehringshausen statt.
Dieses Jahr ging die Fahrt nach Braunfels.
Am Treffpunkt auf der Tuchbleiche begrüßte der Vorsitzende Hans-Jürgen Kunz die Teilnehmer. Von dort ging es in Fahrgemeinschaften nach Braunfels. Bei einem Mittagessen mit interessanten Gesprächen wurde sich in der Obermühle für die folgende Schloss-Besichtigung gestärkt.
Beim Mittagessen
Im Schloss wurden wir dann von unserem Schloss-Führer begrüßt. Im Innenhof fanden die letzten Proben zur Abend-Veranstaltung “Oper im Schlosshof“ statt, bei denen wir im Vorübergehen lauschen konnten.
Vor dem Schloss
Im Schloss selber erfuhren wir von unserem fachkundigen Führer viele Details über die Grafen und Fürsten zu Solms-Braunfels, deren Familien und Verbindungen zu Adels- und Königshäusern in England, den Niederlanden sowie in Preußen. Viele Geschichten und Anekdoten zu den ausgestellten Gegenständen und Gemälden ließen die Führung kurzweilig und interessant werden.
Die Freien Wähler im Kanonenhof des Schlosses Braunfels
Das Café im Schloss bot als Abschluss eines schönen Sonn- und Sonnentages noch die Gelegenheit, bei einem Kaffee oder anderem Getränk gemütlich zusammenzusitzen und sich auszutauschen.
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